Cork im Sommer 2009

Veröffentlicht auf von Oliver

Zuerst muss man da mal was klarstellen; einen "Sommer", der dieses Wort verdient, hatten wir im... Mai, jetzt haben wir die ganze Zeit "Pfeffer-und-Salz"-Wetter, mal einen warmen Tag mit Sonne und/oder Regen, mal einen kühlen Tag mit Sonne und/oder Regen... an manchen Tagen mit allen Zuständen, bis auf eisige Kälte mit Schnee und Eis...

Woran erkennt man also, dass der Sommer in Cork Einzug gehalten hat? Richtig, an dem vermehrten Aufkommen von Touristen! Die Busse der Reisegruppen jeden Alters aus aller Herren Länder docken an den Bushaltestellen an und die Passagiere gehen von Bord. Die engen Strassen werden vermehrt von Wohnmobilen aus Kontinentaleuropa und von den britischen Nachbarinseln verstopft. Gleichzeitig wird die Masse der Jogginganzüge der Einheimischen, wohlgemerkt, ich spreche von Iren, nicht von den Ausländern, die hier leben und arbeiten, auf diese Art und Weise relativiert. Touristen haben also auch was Gutes...



Cork ist eine sehr, sehr, sehr übersichtliche Stadt. Ich frage mich daher, wie es also tatsächlich Touristen schaffen, ratlos auf den Stadtplan zu gucken, um sich dann hilflos orientieren zu wollen... Da frage ich mich, wie sie es überhaupt bis in dieses Provinzkaff... sorry, die zweitgrößte Stadt Irlands geschafft haben, denn die Beschilderung der hiesigen Autobahnen ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig! Was machen solche Menschen denn erst in Städten wie Paris? Besser nicht drüber nachdenken...

Da auch ohne Touris in Cork ein babylonisches Sprachgewirr herrschen kann, fallen die Touris nur durch ihre Unsicherheit und durch die Andersartigkeit der Klamotten auf. Deutsche tragen zum Beispiel überwiegend "praktisch-bequeme" Klamotten, da hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert, wenn auch nicht chic, so machen solche Klamotten in Irland wenigstens Sinn...

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