Irlands Kranken- und Altersvorsorge...

Veröffentlicht auf von Oliver

Alles kann, nichts muss. Das ist wirklich so! Was die Krankenversicherung angeht, so gibt es dasselbe System wie beim ungeliebten Nachbarn... richtig... Großbritannien.

Es gibt eine staatliche Kranken-Grundversorgung, bei der jeder nur abwinkt, wenn man ihn drauf anspricht... staatliche Krankenhäuser sollen eine Katastrophe sein, die Warteschlangen unendlich. Ärzte darf man sich nicht aussuchen und diese Ärzte wollen angeblich am liebsten erstmal "cash" sehen. Deutschland ist von diesen Verhältnissen ja nun scheinbar auch nicht mehr weit entfernt, aber solange der Marburger Bund den Bundesregierungen auf der Nase rumtanzen kann... nun ja...

Zurück zu Irland, es gibt dann die zusätzlichen privaten Krankenversicherungen, allen voran Vhi (www.vhi.ie), die einem gesundheitlich den Rücken freihalten; freie Arztwahl (anteilige Rückerstattung kommt später), Kostenübernahme bei Krankenhaus-Aufenthalten, Krankenversicherung bei Auslandsaufenthalten etc etc.

Was die Altersvorsorge angeht, so muss sich der Arbeitnehmer selbst darum kümmern, größere Unternehmen bieten zumeist Altersvorsorge-Pläne an. Ansonsten muss man eben sehen, dass man sich entsprechende Versicherungen zulegt oder andere Modelle in Anspruch nimmt.

Da in Irland der Familienzusammenhalt noch größer ist als in Deutschland, kümmern sich in vielen Fällen die Jüngeren um ihre flügellahmen (sprich im Alter fortgeschrittenen) Eltern, die zum Ausgleich dann oft auf ihre Enkel aufpassen, so dass beide Elternteile arbeiten gehen können. Dieses Familien-Modell ist überwiegend auf dem Lande zu finden... da in Irland außer Dublin fast alles "auf dem Lande" ist...  
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Veröffentlicht in Der Staat

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