Nahrungsmittel (viertes Kapitel)

Veröffentlicht auf von Oliver

Man soll gar nicht glauben, dass man soviel über das Essen in Irland schreiben kann. Das eigentliche "irische" Essen gibt es auch gar nicht, wenn man mal vom "Irish Stew" absieht. 

Rezept für 4 bis 6 Personen:

Ingredients
  • 1-1½ kg neck or shoulder of lamb
  • Bouquet of parsley, thyme and bayleaf (tied together with twine)
  • 3 large onions, finely chopped
  • Salt and freshly ground black pepper
  • 3-4 carrots, chopped into bite-sized pieces
  • 1 small turnip, chopped into bite-sized pieces
  • Some small new potatoes, peeled and quartered, or large potatoes, peeled and chopped
  • 75-100g cabbage, shredded
  • Finely chopped parsley and dash of Worcester Sauce
To Cook 
Method

Remove the meat from the bone, trim off all the fat and cut into cubes.  Keep the bones, place the meat in a pot, cover with cold salted water.  Bring to the boil, drain and rinse the lamb.

In a fresh pot put the meat, bones, bouquet of herbs, onions, seasoning, carrots, leeks and turnip and cover with water. Simmer gently for one hour.  Skim off the foam as it rises.  (this is very important for the final flavour and appearance of the stew.)  Add the potatoes and continue cooking for 25 minutes.  For the last 5 minutes add in the cabbage.  When the meat and vegetables are cooked remove the bones and bouquet for herbs.  Stir in the chopped parsley and a dash of Worcester sauce.  Serve in deep bowls with soda bread.


Die "irische Küche" war natürlich lange Zeit von der eigenen bescheidenen Produktpalette und der jahrhunderte andauernden Anwesenheit der Briten geprägt. Den Ruf der britischen Küche kennt wahrscheinlich jeder in Europa... aus kulinarischer Sicht hätte man den Iren daher eher eine französische, spanische oder italienische "Besatzung" gewünscht. Inzwischen ist das Angebot der Zutaten natürlich auf Welt-Niveau (von einheimisch bis asiatisch).



Die britischen und irischen Supermärkte (SuperValu, Tesco, Marks & Spencer etc) sind daher auch überwiegend mit englischen und britischen Produkten (z.B. Bean-Pies, Carrot Cakes etc) bestückt, während der überraschte Deutsche hier bei Aldi ("Spend a little Live a lot") und Lidl (oh ja, die sind hier gut vertreten!) Produkte auch aus dem entsprechenden heimischen Angebot findet, natürlich sind die Verpackungen auf englisch, vieles kommt einem jedoch merkwürdig vertraut vor... Aldi hat auch in Irland dieselbe Anordnung in den Filialen wie in Deutschland, der Deutsche findet sich also sofort zurecht und kann auch mit wenig Englisch-Kenntnissen sofort zugreifen. 

Da Irland ein teures Pflaster ist, kann Aldi hier wahrlich noch den Preisbrecher spielen, eine Rolle, die man in Deutschland längst verloren hat.



Kurioserweise sind die Gelände der Aldi- und Lidl-Filialen, die ich bislang gesehen habe, von hohen Metallzäunen umgeben und mit entsprechenden Toren versehen...  
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J
Vielleicht sind die Zäune da, damit niemand auf die Idee kommt, es könnte noch billiger gehen.<br /> Ich finde den blog sehr gut gelungen. Er ist auf eine amüsante Weise wirklich informativ und macht die Iren sehr symphatisch. Mehr....
Antworten
O
<br /> Danke, zuviel der Ehre... ich werde mich auch weiterhin bemühen, den Iren auf die Schliche zu kommen... <br /> <br /> <br />