Irlands flüssiges Gold...
... ist nicht das Guinness. Nein, es ist Whisky! Sollte mal jemand nach Irland kommen und von den Daheimgebliebenen gefragt werden, ob er oder sie eine Flasche Whisky mitbringen kann, wäre es aller Wahrscheinlichkeit nach ein Jameson, Tullamore Dew oder Paddy. Angemerkt sei jedoch, dass diese Säfte in Deutschland preiswerter sind!
John Jameson gründete 1780 seine Destillerie in Dublin und bis 1971 wurde auch dort, in der Bow Street (Smithfield Village), destilliert. Heute kann man in Dublin nur noch die Schaubrennereien von Old Jameson besichtigen, produziert wird in einem kleinen Ort ca. 14 Kilometer östlich von Cork.

Jameson gehört heute zu den weltweit bekanntesten Whiskey-Marken. Es handelt sich um einen so genannten Blended Whiskey. Er wird vom Master Blender aus Jameson-Whiskeys verschiedenen Alters und Fässern gemischt, um in industriellem Maßstab einen möglichst gleich bleibenden Geschmack zu erzielen.

Die alte Destillerie in Midleton ist inzwischen ein Museum ("The Jameson Experience"), finanziert mit EU-Geldern, die neue wurde gleich daneben gebaut. Man fühlt sich bei der Durchfahrt des Firmentores in die Vergangenheit zurückversetzt.


Man wird auf jeden Fall gleich neugierig gemacht... da steht einfach mal so ein Kupferkessel im Vorgarten des Jameson - Shops.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 13,50 Euro, aber die lohnen sich. Die Führung ist ausführlich, aber nicht zu lang. Die Fremdenführerin hat einige Stories über die alte Destillerie auf Lager, so bekamen beispielsweise die Bauern immer ein bis zwei Glas Whisky, wenn sie ihr Getreide ablieferten. Wenn das kein Anreiz war...

Eine weitere nette Geschichte wusste unsere Fremdenführerin über die Herren zu erzählen, die nach einem Herstellungsvorgang den Alkoholgehalt und somit die Steuerklasse für den Whisky feststellten. Dies geschah mit Hilfe von Schwarzpulver. Brannte die Flamme in Verbindung mit dem Whisky blau, war der Whisky entsprechend der staatlichen Bestimmungen und durfte in den Handel. Gab es aber stattdessen bei dem Test einen Knall, war der Alkoholgehalt zu hoch... und die Belegschaft durfte den Whisky trinken!

Das Besondere an dem irischen Whisky ist, dass er dreimal destilliert wird, der amerikanische Whisky hat im Allgemeinen nur einen Destilliervorgang hinter sich, der schottische zwei. Der rauchige Geschmack anderer Whiskys entsteht dadurch, dass das Getreide dem Rauch der Trockenfeuer ausgesetzt ist. Der irische Whisky lag auf heissen Fliesen, durch deren kleine Löcher nur die Hitze, nicht aber der Rauch ziehen konnte.
Der irische Whisky muss per Gesetz mindestens 3 Jahre lagern, Jameson lagert seinen Whisky mindestens 4 Jahre in Fässern, die früher in Midelton gemacht worden sind, heute aber inzwischen aus Spanien, Frankreich oder den USA kommen. Jameson lagert seinen Whisky in bereits gebrauchten Fässern, wobei diese Fässer bis zu viermal benutzt werden.
Je älter ein Whisky wird, desto dunkler wird er.
Nach der Führung wird natürlich dann ein Probegläschen des guten sanften Whiskys an die volljährigen Tour-Besucher ausgegeben... damit einem dann das Geld im anschliessenden Jameson - Shop lockerer sitzt... denn es ist doch eher unwahrscheinlich, dass man im nüchternen Zustand eine Flasche Whisky für 129 Euro erwirbt.

John Jameson gründete 1780 seine Destillerie in Dublin und bis 1971 wurde auch dort, in der Bow Street (Smithfield Village), destilliert. Heute kann man in Dublin nur noch die Schaubrennereien von Old Jameson besichtigen, produziert wird in einem kleinen Ort ca. 14 Kilometer östlich von Cork.

Jameson gehört heute zu den weltweit bekanntesten Whiskey-Marken. Es handelt sich um einen so genannten Blended Whiskey. Er wird vom Master Blender aus Jameson-Whiskeys verschiedenen Alters und Fässern gemischt, um in industriellem Maßstab einen möglichst gleich bleibenden Geschmack zu erzielen.

Die alte Destillerie in Midleton ist inzwischen ein Museum ("The Jameson Experience"), finanziert mit EU-Geldern, die neue wurde gleich daneben gebaut. Man fühlt sich bei der Durchfahrt des Firmentores in die Vergangenheit zurückversetzt.


Man wird auf jeden Fall gleich neugierig gemacht... da steht einfach mal so ein Kupferkessel im Vorgarten des Jameson - Shops.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 13,50 Euro, aber die lohnen sich. Die Führung ist ausführlich, aber nicht zu lang. Die Fremdenführerin hat einige Stories über die alte Destillerie auf Lager, so bekamen beispielsweise die Bauern immer ein bis zwei Glas Whisky, wenn sie ihr Getreide ablieferten. Wenn das kein Anreiz war...

Eine weitere nette Geschichte wusste unsere Fremdenführerin über die Herren zu erzählen, die nach einem Herstellungsvorgang den Alkoholgehalt und somit die Steuerklasse für den Whisky feststellten. Dies geschah mit Hilfe von Schwarzpulver. Brannte die Flamme in Verbindung mit dem Whisky blau, war der Whisky entsprechend der staatlichen Bestimmungen und durfte in den Handel. Gab es aber stattdessen bei dem Test einen Knall, war der Alkoholgehalt zu hoch... und die Belegschaft durfte den Whisky trinken!

Das Besondere an dem irischen Whisky ist, dass er dreimal destilliert wird, der amerikanische Whisky hat im Allgemeinen nur einen Destilliervorgang hinter sich, der schottische zwei. Der rauchige Geschmack anderer Whiskys entsteht dadurch, dass das Getreide dem Rauch der Trockenfeuer ausgesetzt ist. Der irische Whisky lag auf heissen Fliesen, durch deren kleine Löcher nur die Hitze, nicht aber der Rauch ziehen konnte.
Der irische Whisky muss per Gesetz mindestens 3 Jahre lagern, Jameson lagert seinen Whisky mindestens 4 Jahre in Fässern, die früher in Midelton gemacht worden sind, heute aber inzwischen aus Spanien, Frankreich oder den USA kommen. Jameson lagert seinen Whisky in bereits gebrauchten Fässern, wobei diese Fässer bis zu viermal benutzt werden.
Je älter ein Whisky wird, desto dunkler wird er.
Nach der Führung wird natürlich dann ein Probegläschen des guten sanften Whiskys an die volljährigen Tour-Besucher ausgegeben... damit einem dann das Geld im anschliessenden Jameson - Shop lockerer sitzt... denn es ist doch eher unwahrscheinlich, dass man im nüchternen Zustand eine Flasche Whisky für 129 Euro erwirbt.

Werbung