November Rain
Am Donnerstag, den 19. November 2009, entschloss man nach heftigen Regenfällen, im oberen Verlaufe des Flusses Lee Schleusen zu öffnen. Die daraufhin entstandene Flutwelle rauschte den Flusslauf auch bis nach Cork runter. In Cork ist der Flusslauf den Gezeiten des Atlantiks ausgesetzt. Was musste also zwangsläufig passieren, als die geballte Wassermasse des Lee in Cork auf die vom Atlantik gefüllten Kanäle traf? Richtig, das Wasser suchte sich dem Gesetz des geringsten Widerstandes folgend den Platz in den Strassen in und um Cork City. Da die Stadt über keinerlei Schutzmassnahmen wie Spundwände o.ä. verfügt, wurde aus der Innenstadt ein für den Autoverkehr gesperrtes Klein-Venedig. Unnötig zu sagen, dass neben dem Verkehr auch die umfassende Trinkwasserversorgung zusammenbrach. Der Zivilschutz, die Feuerwehr und das Militär hatten viel zu tun.

Am Freitag hatte sich das Wasser wieder zurückgezogen, die Geschäfte waren wieder geöffnet, viele Strassen unmittelbar am Fluß blieben jedoch weiter gesperrt. Einige Strassen und Grundstücke am Fluss selbst waren auch am Samstag noch überflutet, da keine Rücklaufmöglichkeit für das Wasser bestand.

Ein auch für Wasserball gesperrtes Fußballfeld.

Am Freitag hatte sich das Wasser wieder zurückgezogen, die Geschäfte waren wieder geöffnet, viele Strassen unmittelbar am Fluß blieben jedoch weiter gesperrt. Einige Strassen und Grundstücke am Fluss selbst waren auch am Samstag noch überflutet, da keine Rücklaufmöglichkeit für das Wasser bestand.

Ein auch für Wasserball gesperrtes Fußballfeld.
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