Winter 2009 / 2010
Kaum ist der Gipfel über die globale Erderwärmung ohne greifbares Ergebnis beendet worden, wurde Europa von einer Winterwelle (nein, nicht Westerwelle!) erfasst. Dabei wurde Irland nicht verschont. Im Sommer sagte man mir noch, dass die irischen Winter sehr mild seien, wenn es insgesamt mal eine Woche fröstelte, wäre das schon viel... nun ja... meine Winterreifen lagern also warm und trocken in Deutschland.
Winterreifen sind in Irland demnach sowieso ein Fremdwort, langsames Fahren bei offensichtlicher Eisesglätte ebenfalls. Einige Iren meinen sogar, wenn sie ordentlich Gas gäben, schmölze das Eis unter ihren Sommerreifen und sie griffen dann wieder! Das Ergebnis ist jedoch jederzeit und überall das gleiche... ausser dass die Reifen wie bekloppt durchdrehen, passiert... nichts.
Die Behörden mussten winterlich gleich bankrott anmelden, Streufahrzeuge gibt es nicht, Salz für die Strassen erst recht nicht, das wenige Splitt für die Strassen wurde längst in die Rinnsteine geschleudert. Dafür sieht man an jeder Ecke eiligst aufgestellte Pappschilder, auf denen vor Eis gewarnt wird. Naja, wer bei jedem Schritt ins Rutschen kommt ist dann für diese Schilder natürlich unendlich dankbar!

Angesichts der Kälte knapp unter 0 Grad kommt der öffentliche Verkehr öfters zum Erliegen und es wurden sogar schon die ersten Schulen geschlossen... Schnee ist dagegen nicht in Sicht. Dies ist also keine voreilige Panikmache der Behörden, nein, es ist ihre absolute Hilflosigkeit... wieder mal!

Die entsprechend in Leichtbauweise hingestellten Häuser sind natürlich vollkommen unzureichend isoliert und somit muss immer ordentlich geheizt werden, da ein Raum, nachdem man die Heizung nur 5 Minuten lang nicht beheizt hat, sofort wieder kalt ist.
Somit sind des Nachts mehrere dicke Decken auch unerlässlich und warme Gedanken alleine helfen da nicht mehr...
Nachtrag vom 10. Januar 2010; Die Schneekatastrophe hat jetzt auch Cork erreicht... Für deutsche Verhältnisse lächerlich, aber wir können gespannt bleiben, wie die irischen Behörden auf die drei gefallenen Schneeflocken reagieren werden...
Der Schnee, der die Kinder und Erwachsenen am Sonntag dazu befähigte, Schneeballschlachten zu machen und Schneemänner zu bauen...

(Aufnahme mitten in Cork auf der Grand Parade)
... ist aufgrund eines regnerischen Sturms bei 5 Grad plus inzwischen wieder restlos verschwunden. So gesehen hat die Untätigkeit der irischen Behörden Sinn gemacht; Sie haben gewusst, dass das Ganze nur eine Sache von Stunden war und nicht lange anhalten würde...
Winterreifen sind in Irland demnach sowieso ein Fremdwort, langsames Fahren bei offensichtlicher Eisesglätte ebenfalls. Einige Iren meinen sogar, wenn sie ordentlich Gas gäben, schmölze das Eis unter ihren Sommerreifen und sie griffen dann wieder! Das Ergebnis ist jedoch jederzeit und überall das gleiche... ausser dass die Reifen wie bekloppt durchdrehen, passiert... nichts.
Die Behörden mussten winterlich gleich bankrott anmelden, Streufahrzeuge gibt es nicht, Salz für die Strassen erst recht nicht, das wenige Splitt für die Strassen wurde längst in die Rinnsteine geschleudert. Dafür sieht man an jeder Ecke eiligst aufgestellte Pappschilder, auf denen vor Eis gewarnt wird. Naja, wer bei jedem Schritt ins Rutschen kommt ist dann für diese Schilder natürlich unendlich dankbar!
Angesichts der Kälte knapp unter 0 Grad kommt der öffentliche Verkehr öfters zum Erliegen und es wurden sogar schon die ersten Schulen geschlossen... Schnee ist dagegen nicht in Sicht. Dies ist also keine voreilige Panikmache der Behörden, nein, es ist ihre absolute Hilflosigkeit... wieder mal!
Die entsprechend in Leichtbauweise hingestellten Häuser sind natürlich vollkommen unzureichend isoliert und somit muss immer ordentlich geheizt werden, da ein Raum, nachdem man die Heizung nur 5 Minuten lang nicht beheizt hat, sofort wieder kalt ist.
Somit sind des Nachts mehrere dicke Decken auch unerlässlich und warme Gedanken alleine helfen da nicht mehr...
Nachtrag vom 10. Januar 2010; Die Schneekatastrophe hat jetzt auch Cork erreicht... Für deutsche Verhältnisse lächerlich, aber wir können gespannt bleiben, wie die irischen Behörden auf die drei gefallenen Schneeflocken reagieren werden...
Der Schnee, der die Kinder und Erwachsenen am Sonntag dazu befähigte, Schneeballschlachten zu machen und Schneemänner zu bauen...

(Aufnahme mitten in Cork auf der Grand Parade)
... ist aufgrund eines regnerischen Sturms bei 5 Grad plus inzwischen wieder restlos verschwunden. So gesehen hat die Untätigkeit der irischen Behörden Sinn gemacht; Sie haben gewusst, dass das Ganze nur eine Sache von Stunden war und nicht lange anhalten würde...
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