Galway... der erste Wochenend-Trip
Ich habe mich diesmal dazu entschlossen, über ein Wochenende aus dem "Großstadtmoloch" Cork auszubrechen, um mir die größte Stadt im Westen Irlands (75.000 Einwohner!) anzusehen. Die eigentliche Stadt ist wunderschön, und wie Cork auch, übersichtlich. Der wirtschaftliche Aufschwung des "Keltischen Tigers" hat jedoch dafür gesorgt, dass das Hinterland Galways mit großflächigen Einkaufszentren, einheitlichen Wohnstrassen und Industrieflächen verschandelt worden ist... wie gut, das Galway eine Küstenstadt ist.
Die Stadt wird von dem Fluss Corrib durchschnitten, der zu dieser Jahreszeit, wie fast alle Flüsse, an denen ich vorbei kam, übervoll ist und sich zudem durch eine starke Strömung auszeichnet, den Lachsen kommt das entgegen und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Galway beherbergt eine Universität und ist somit eine junge und kulturell sehr aufgeschlossene Stadt. Die Innenstadt wurde zur Fußgängerzone gemacht, was zu Anfang bei den gehfaulen Iren und den dort ansässigen Geschäftsleuten nicht so toll ankam, aber inzwischen hat man sich wohl daran gewöhnt, denn als ich dort in den Strassen durch strömenden Regen lief, waren diese gut gefüllt. In einer Nebenstrasse reihen sich die Restaurants, Bars und Pubs aneinander, es ist somit eine richtige Partymeile entstanden.

Auch Galway hatte eine Burg ("Lynch's Castle"), von der jedoch nur noch der Burgfried steht und in dem bezeichnenderweise jetzt eine Bank residiert.

Dieser "Turm" zeichnet sich durch die Wasserspeier und durch Ornamente aus, die ich bislang an solchen Wohntürmen nicht gesehen habe...
Der Stadtpark "Eyre Square" weist eine besondere Kuriosität aus: Brown's Doorway, man hat den steinernen Hauseingang eines Hauses aus dem 17. Jahrhundert hierher auf den freien Platz am Park verpflanzt, das Haus selbst stand ganz woanders. Jetzt steht es da, von einem hohen Zaun aus Glasscheiben vor Hooligans geschützt.

Galway wurde auch von zwei US-Präsidenten besucht; John F. Kennedy und Ronald Reagan. Ich nehme mal an, da J.F.K. irische Vorfahren hat, wurde er Ehrenbürger der Stadt und bekam ein entsprechendes Denkmal, Ronni Reagan dagegen nicht... ein Schelm, wer Böses dabei denkt... ^^
Am Flussdelta finden sich Reste der Stadtmauer, hier steht noch das "Spanish Arch", ja, man soll es nicht glauben, die sonnenverwöhnten Spanier haben sich bis nach Galway verirrt und haben hier Handel getrieben, das ist inzwischen jedoch etwas her.

Dass man die Spanier lieber mag als die Engländer, beweist diese Tafel an der Mauer eines lokalen Friedhofs.

Aber auch der Kopfbahnhof (in Galway ist für diese Verbindung Endstation) weist eine Gedenktafel auf.

Diesmal geht es um die Erinnerung an den Weg zur von Großbritannien unabhängigen Republik.

Auf einer vorgelagerten Insel in der Galway Bay befindet sich ein Leuchtturm. Soweit ich das auf GoogleEarth gesehen habe, bewacht der Leuchtturm Galways Kläranlage.

Im King's Head kann man sehr gut essen... Die Preise sind sind ok, Qualität und Quantität sind vollkommen in Ordnung.


Die Uni in Galway ist dank der EU-Gelder durch neue Bauten ausgeweitet worden, der alte Campus besteht nach wie vor aus einem wunderschönen alten Gebäude.



Die Kathedrale von Galway steht auf einem freien Platz inmitten des Autoverkehrs. Der geneigte Leser wird sich denken können, dass auch Galway mit Gotteshäusern gut gesegnet ist...



Das Kreuz ist auf die Wand gemalt, unter dem Kruzifix hat der Künstler einen Totenkopf gemalt...
Der Hafen ist Gezeiten-abhängig, bei Ebbe freuen sich die Vögel, da der Boden leicht nach Leckereien abgesucht werden kann.
Schwäne können hier schon mal zum Verkehrshindernis werden, denn es interessiert sie knapp die Hälfte, ob da ein Auto kommt oder nicht...
Dieses Vehikel sah ich auf einem kleinen Markt am Sonntag-Morgen... scheinbar das richtige Mittel zum ausnüchtern.
Die Stadt wird von dem Fluss Corrib durchschnitten, der zu dieser Jahreszeit, wie fast alle Flüsse, an denen ich vorbei kam, übervoll ist und sich zudem durch eine starke Strömung auszeichnet, den Lachsen kommt das entgegen und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Galway beherbergt eine Universität und ist somit eine junge und kulturell sehr aufgeschlossene Stadt. Die Innenstadt wurde zur Fußgängerzone gemacht, was zu Anfang bei den gehfaulen Iren und den dort ansässigen Geschäftsleuten nicht so toll ankam, aber inzwischen hat man sich wohl daran gewöhnt, denn als ich dort in den Strassen durch strömenden Regen lief, waren diese gut gefüllt. In einer Nebenstrasse reihen sich die Restaurants, Bars und Pubs aneinander, es ist somit eine richtige Partymeile entstanden.

Auch Galway hatte eine Burg ("Lynch's Castle"), von der jedoch nur noch der Burgfried steht und in dem bezeichnenderweise jetzt eine Bank residiert.

Dieser "Turm" zeichnet sich durch die Wasserspeier und durch Ornamente aus, die ich bislang an solchen Wohntürmen nicht gesehen habe...
Der Stadtpark "Eyre Square" weist eine besondere Kuriosität aus: Brown's Doorway, man hat den steinernen Hauseingang eines Hauses aus dem 17. Jahrhundert hierher auf den freien Platz am Park verpflanzt, das Haus selbst stand ganz woanders. Jetzt steht es da, von einem hohen Zaun aus Glasscheiben vor Hooligans geschützt.

Galway wurde auch von zwei US-Präsidenten besucht; John F. Kennedy und Ronald Reagan. Ich nehme mal an, da J.F.K. irische Vorfahren hat, wurde er Ehrenbürger der Stadt und bekam ein entsprechendes Denkmal, Ronni Reagan dagegen nicht... ein Schelm, wer Böses dabei denkt... ^^
Am Flussdelta finden sich Reste der Stadtmauer, hier steht noch das "Spanish Arch", ja, man soll es nicht glauben, die sonnenverwöhnten Spanier haben sich bis nach Galway verirrt und haben hier Handel getrieben, das ist inzwischen jedoch etwas her.

Dass man die Spanier lieber mag als die Engländer, beweist diese Tafel an der Mauer eines lokalen Friedhofs.

Aber auch der Kopfbahnhof (in Galway ist für diese Verbindung Endstation) weist eine Gedenktafel auf.

Diesmal geht es um die Erinnerung an den Weg zur von Großbritannien unabhängigen Republik.

Auf einer vorgelagerten Insel in der Galway Bay befindet sich ein Leuchtturm. Soweit ich das auf GoogleEarth gesehen habe, bewacht der Leuchtturm Galways Kläranlage.

Im King's Head kann man sehr gut essen... Die Preise sind sind ok, Qualität und Quantität sind vollkommen in Ordnung.


Die Uni in Galway ist dank der EU-Gelder durch neue Bauten ausgeweitet worden, der alte Campus besteht nach wie vor aus einem wunderschönen alten Gebäude.



Die Kathedrale von Galway steht auf einem freien Platz inmitten des Autoverkehrs. Der geneigte Leser wird sich denken können, dass auch Galway mit Gotteshäusern gut gesegnet ist...



Das Kreuz ist auf die Wand gemalt, unter dem Kruzifix hat der Künstler einen Totenkopf gemalt...
Der Hafen ist Gezeiten-abhängig, bei Ebbe freuen sich die Vögel, da der Boden leicht nach Leckereien abgesucht werden kann.
Schwäne können hier schon mal zum Verkehrshindernis werden, denn es interessiert sie knapp die Hälfte, ob da ein Auto kommt oder nicht...
Dieses Vehikel sah ich auf einem kleinen Markt am Sonntag-Morgen... scheinbar das richtige Mittel zum ausnüchtern.
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