Die Iren und die Wirtschaftskrise

Veröffentlicht auf von Oliver

Natürlich geht die momentane Wirtschaftskrise auch an Irland nicht spurlos vorbei, das merkt man auch hier daran, dass Cork immer mehr kleinere Geschäfte verliert und immer mehr Häuser, die wohl zu Zeiten des Booms gebaut worden sind, mit Brettern zugenagelt werden, um dem Vandalismus vorzubeugen.



Der zunehmende Leerstand drückt natürlich auch die Mieten, die hier eher Verhandlungssache als eine festbetonierte Größe wie in Deutschland sind.

Neuerdings tragen die Mitarbeiter der Supermarktkette "SuperValu" weiße T-Shirts, auf deren Rücken in grüner Schrift dazu aufgefordert wird, irische Jobs zu erhalten, indem man irische Produkte kauft. Wenn ich jedoch ganz ehrlich bin, die meisten Produkte kommen aus dem Ausland! Auch ein Ire will sich nicht nur von Brot, Fleisch, Eiern, Käse und Joghurt ernähren. Die großen Nahrungslieferanten kommen aus der EU,. zB für Gemüse und Obst, viele Fertigfleischwaren kommen aus Deutschland (die irischen Würste sind ungenießbar, aber der gemeine Ire kennt es ja nicht anders...), die Firmen mit dem N (Süßwaren) und mit dem U (Seifen, Waschmittel) etc sind keine irischen Firmen, eine irische Autoindustrie gibt es nicht, die wäre wohl auch schon eh pleite...

Daher ist dieser Aufruf zwar nett, aber wahrscheinlich verdammt wirkungslos...

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Veröffentlicht in Das tägliche Leben...

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J
Wieso gibt es so viele pubs, Du schreibst etwas von "Wirtschaftskrise"<br /> lol, Johanna
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