Warum die Kühe im County Kerry glücklich sind...

Veröffentlicht auf von Oliver

... kann ich leider nicht beantworten, ich weiss es schlicht nicht! Aber ich bin von der Stadt Killarney ganz begeistert! Die Stadt selbst ist sehr sauber, die Menschen sehr freundlich. Man hat erkannt, dass Touristen Geld bringen und daher die Stadt rausgeputzt und die Attraktionen der Gegend entsprechend präsentiert. Diese Attraktionen sind eine Ruine namens Ross Castle und Muckross House... der eigentliche "Star" der Region ist jedoch... die Natur!



Von Cork aus düst man immer auf der N22 Richtung Killarney. Die Strecke ist für irische Verhältnisse gut ausgebaut und die Stoßdämpfer des Autos haben nicht all zu schwer zu ächzen, das ist in Irland nicht selbstverständlich!

 




Killarney (irisch Cill Airne, „Die Kirche der Schlehen“) ist eine Stadt mit 14.603 Einwohnern (2006) im County Kerry im Südwesten Irlands. Die Stadt liegt an den nördlichen Ausläufern der Macgillycuddy’s Reeks, Irlands höchstem Gebirgszug, und nahe dem Lough Leane, dem größten der drei Seen im Killarney-Nationalparklink



Zuerst guckte ich mir Ross Castle an. Ross Castle ist eine Festung in Irland. Sie liegt unweit von Killarney auf einer Halbinsel am Ostufer des Lough Leane, des größten der drei Seen im Killarney-Nationalpark, und war der Stammsitz des O'Donoghue-Clans. Ross Castle ist mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus dem 16. und 17. Jahrhundert ausgestattet und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. link





Was aussieht wie eine Burgruine ist im eigentlichen Sinne keine Burg gewesen, sondern ein befestigter Wohnturm, der die damalige örtliche Regentschaft beherbergte und schützte. Von dieser Art Wohnanlage soll es in Irland einige geben...



Der Killarney-Nationalpark (Páirc Náisiúnta Chill Airne) liegt südlich von Killarney und hat mehrere Zugänge zu verschiedenen Besonderheiten (zB Muckross House oder der Torc Waterfall), ich hatte mich für den Parkplatz bei Muckross House entschieden, nicht nur, weil er, wie die anderen auch, kostenlos ist, sondern, wie ich feststellen konnte, ein idealer Startplatz zu verschiedenen Punkten im Park ist.
 






Ein Gartenfreund würde aufgrund dieser Anlage sicherlich gleichzeitig in Verzückung geraten und zur Verzweiflung getrieben, da sie sehr groß ist. Aber keine Sorge, der irische Staat ist der Eigentümer und kümmert sich offensichtlich mit Engagement. Die Anlage fügt sich harmonisch in den Nationalpark ein, der sich quasi selbst überlassen ist und wo der Hirsch noch frei röhren kann und darf... und er tut es auch!

 

Mit kleinen Pferdekutschen kann man sich durch den Park zu verschiedenen Punkten fahren lassen. Ich hatte jedoch das Bedürfnis, jederzeit stehen bleiben zu können, um den überwältigenden Anblick der Natur geniessen zu können. In diesem Park merkte ich, dass ich endlich in Irland angekommen war. Wenn man in Deutschland an Irland denkt, dann hat man diesen Park in der Vorstellung!





Mich zog es zu dem "Torc Waterfall", der doch schon etwas her macht... für irische Verhältnisse... Man kann ihn bequem zu Fuß vom Muckross House erreichen... wenn man den Pferdeäpfeln der kutschenziehenden Kaltblütern ausweicht.



Die Wanderwege in diesem Park sind hier sogar sehr gut ausgeschildert und in verschiedene Längen und Schwierigkeitsgrade unterteilt.

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Veröffentlicht in Ausflüge

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